10 Waschküche Ideen für mehr Stauraum und Ordnung

Die Waschküche ist bei den meisten das letzte Zimmer, über das überhaupt nachgedacht wird – und genau deshalb sieht sie in vielen Häusern und Wohnungen auch so aus: ein Waschbecken, die Maschine, irgendwo ein Wäscheständer, fertig. Dabei verbringt man dort mehr Zeit, als man denkt, gerade mit Kindern oder Haustieren im Haus. Ein paar durchdachte Ideen machen aus dem Abstellraum plötzlich einen Ort, in dem man sich nicht mehr wegducken muss, wenn Besuch kommt. Hier sind zehn davon – von ganz praktisch bis richtig stilvoll.

Waschturm statt nebeneinande

Waschmaschine und Trockner übereinander statt nebeneinander stapeln – klingt banal, spart aber enorm viel Bodenfläche. Gerade in kleinen Räumen macht das oft den Unterschied zwischen einer Waschküche, in der man sich noch bewegen kann, und einer, in der man seitlich reinquetschen muss. Ein passendes Zwischenelement zwischen den beiden Geräten dient gleichzeitig noch als Ablage.

Verseckte Waschküche hinter Schiebetüren

Wer keinen extra Raum hat, baut die Waschecke einfach in den Flur oder die Küche ein und versteckt sie hinter Schiebetüren oder Falttüren. Von außen sieht man nur einen normalen Schrank, dahinter steckt die komplette Waschstation. Diese Lösung ist besonders in kleinen Wohnungen beliebt, wo jeder Quadratmeter zählt und ein eigener Raum einfach nicht drin ist.

Offene Regale statt geschlossener Schränke

Statt alles hinter Türen zu verstecken, kommen Waschmittel, Körbe und Handtücher offen ins Regal. Wirkt aufgeräumt, wenn man ein bisschen Mühe in einheitliche Behälter investiert – ein paar Gläser oder Boxen fürs Waschpulver machen optisch schon viel aus. Wer allerdings schnell unordentlich wird, sollte lieber bei geschlossenen Fronten bleiben, sonst sieht man das Chaos jeden Tag.

Faltstation mit eingebauter Arbeitsplatte

Eine Arbeitsplatte über der Waschmaschine, auf der Wäsche direkt gefaltet werden kann, spart den Umweg über das Sofa oder Bett. Am besten in Hüfthöhe, damit man nicht gebückt arbeiten muss. Kombiniert mit ein paar Fächern darunter für frisch gefaltete Wäsche wird daraus fast eine kleine Zentrale für alles rund ums Waschen.

Wäscheschacht aus dem oberen Stockwerk

In Häusern mit mehreren Etagen spart ein Wäscheschacht, der direkt vom Bad oder Schlafzimmer in die Waschküche führt, jede Menge Treppenläufe mit vollen Wäschekörben. Klingt nach einem Detail aus einem alten Film, wird aber bei Neubauten und größeren Sanierungen wieder öfter eingeplant, weil es im Alltag wirklich Zeit spart.

Trockenraum mit Deckenlift

 Statt eines sperrigen Wäscheständers, der den Raum blockiert, ziehen Deckenlifte die Wäsche einfach nach oben unter die Decke, wo sie aus dem Weg ist und trotzdem trocknen kann. Besonders praktisch in kleinen Waschküchen, wo jeder Quadratmeter am Boden zählt und man den Ständer sonst ständig umräumen müsste.

mit Tierwaschplatz

Wer einen Hund hat, kennt das Problem: nasser, dreckiger Hund, keine passende Stelle zum Abduschen. Eine niedrige, gefliester Waschplatz mit Handbrause direkt in der Waschküche löst das elegant. Meist reicht schon eine kleine Nische mit Ablauf im Boden, kombiniert mit ein paar Haken für Handtücher gleich daneben.

Farbige Fliesen statt reinweißer Fläche

Waschküchen müssen nicht klinisch aussehen. Ein Boden mit Fliesen in Muster oder kräftiger Farbe bringt Charakter in einen Raum, der sonst schnell steril wirkt. Da hier weniger Tageslicht als in anderen Räumen einfällt, verzeihen dunklere Fliesen zudem Flecken und Gebrauchsspuren deutlich besser als helle.

Integrierter Bügelplatz

Ein ausklappbares Bügelbrett, das direkt in einer Schublade oder Wandnische verschwindet, spart das lästige Auf- und Abbauen des klassischen Modells. Dazu eine Steckdose in der Nähe fürs Bügeleisen, und schon ist aus einer Ecke der Waschküche ein kompletter Arbeitsplatz fürs Bügeln geworden, ohne dass extra Platz dafür reserviert werden muss.

Waschküche mit Fenster und Pflanze

 Klingt simpel, wird aber oft vergessen: Ein Fenster oder zumindest gute Belüftung macht in der Waschküche den größten Unterschied überhaupt, weil Feuchtigkeit sonst schnell zum Problem wird. Ein paar robuste Pflanzen, die mit der höheren Luftfeuchtigkeit klarkommen, holen zusätzlich ein Stück Wohnlichkeit in einen Raum, der sonst rein funktional bleibt.

Am Ende zeigt sich immer wieder dasselbe: Die Waschküche muss nicht der hässliche Restraum bleiben, den man niemandem zeigt. Schon kleine Anpassungen – eine Arbeitsplatte hier, ein bisschen Farbe dort – verändern, wie gerne man diesen Raum überhaupt betritt. Wer beim nächsten Umbau oder Einzug ein bisschen Zeit in die Planung steckt, merkt das jeden Tag beim Wäschewaschen, nicht nur einmal beim Einrichten.

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