10 Esszimmer Wand gestalten mit wenig Budget

Man muss nicht gleich renovieren, um dem Esszimmer ein neues Gesicht zu geben. Manchmal reicht ein Samstagnachmittag, ein bisschen Farbe, und schon sieht die Wand komplett anders aus. Gerade der Essbereich, wo man mit Familie oder Freunden sitzt, verdient das – und nein, man muss dafür nicht das ganze Monatsbudget opfern.

Zehn Ideen, alle mit kleinem Geldbeutel machbar.

1. Nur eine Wand streichen, nicht den ganzen Raum

Klingt simpel, wirkt aber Wunder. Eine einzige Wand in Dunkelgrün, Terracotta oder Senfgelb – und plötzlich hat der Raum Tiefe, ohne dass man vier Wände neu streichen musste.

Eine Dose Farbe kostet nicht die Welt, und an einem Nachmittag ist man fertig. Am besten die Wand hinter dem Esstisch nehmen, weil man die sowieso ständig anschaut. Und bevor der ganze Eimer aufgemacht wird: kleine Probeflächen streichen, sonst ärgert man sich später über die Farbwahl.

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2. Alte Bilderrahmen vom Flohmarkt

Auf dem Flohmarkt bekommt man Rahmen oft für ein, zwei Euro das Stück. Mit etwas Farbe oder Schleifpapier sehen die danach aus wie neu gekauft – nur eben für einen Bruchteil des Preises.

Rein kommen können Fotos, alte Postkarten, sogar ausgerissene Buchseiten, warum nicht. Wichtig ist nur, bei der Farbe einigermaßen einheitlich zu bleiben, sonst wirkt’s am Ende zusammengewürfelt statt gestylt. Ehrlich gesagt eine der günstigsten Ideen hier überhaupt, und trotzdem sieht’s richtig gut aus.

3. Wandtattoos statt komplette Tapete

Tapezieren kann teuer werden, gerade bei den schöneren Mustern. Wandtattoos sind die deutlich billigere Variante und machen trotzdem was her – von geometrischen Formen bis floral ist mittlerweile alles zu haben.

Und man kann sie wieder abziehen, ohne dass die Wand hinterher aussieht wie nach einem Kampf. Am besten auf einer einzelnen Fläche anbringen, nicht überall verteilt. Vorher aber mal ein Tutorial schauen, sonst gibt’s Blasen und Ärger.

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4. Günstige Poster statt Originalkunst

Original-Kunst kostet, keine Frage. Aber es gibt inzwischen richtig gute Drucke online für ein paar Euro das Stück, und mit passenden Rahmen sieht man den Preisunterschied hinterher gar nicht mehr.

Drei bis fünf Poster, unterschiedliche Größen, aber ähnliche Farbwelt – das wirkt zusammenhängend statt chaotisch. Wer noch weniger ausgeben will, findet auch kostenlose druckbare Kunst zum Selbstausdrucken. Der Rahmen macht am Ende sowieso oft mehr her als das Bild selbst.

5. Trockenblumen statt teurer Deko

Manchmal reicht einfach die Natur. Ein paar getrocknete Zweige, Pampasgras, in eine schlichte Vase gestellt – kostet fast nichts, vor allem wenn man selbst im Garten oder auf einem Spaziergang sammelt.

Ein Wandhaken reicht schon, um ein kleines Bündel direkt aufzuhängen, ganz ohne Vase. Und im Gegensatz zu frischen Blumen hält das monatelang, ohne dass man sich drum kümmern muss. Für Leute, die generell nicht so der Pflanzentyp sind, eigentlich die perfekte Lösung.

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6. Makramee selbst geknotet

Ein großer Wandteppich im Laden kann teuer sein. Selbst gemacht kostet er fast nichts – nur etwas Garn, Schnur und ein bisschen Geduld beim Knoten.

Für den Anfang reichen einfache Muster, YouTube hat davon genug kostenlose Anleitungen. Als Aufhängung tut’s auch ein simpler Ast statt teurer Halterungen. Wer sowieso gerne bastelt statt nur kauft, wird an dieser Idee Spaß haben.

7. Regalbretter statt Bilder

Zwei schmale Bretter an der Wand bieten mehr als ein starres Bild – Bücher, kleine Pflanzen, Deko-Objekte, alles kann drauf, und man kann jederzeit umstellen. Wirkt einfach lebendiger.

Holzbretter aus dem Baumarkt, ein paar Winkel dazu, fertig in ein, zwei Stunden. Wer mag, streicht die Bretter vorher noch. Praktisch daran: man kann die Deko ständig ändern, ohne neue Löcher bohren zu müssen.

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8. Ein Spiegel für mehr Licht

Ein großer Spiegel lässt den Raum sofort größer und heller wirken, ganz ohne Umbau. Gebraucht findet man die oft spottbillig – Second-Hand-Läden, Online-Kleinanzeigen, manchmal reicht auch nur ein neuer Rahmen für einen alten Spiegel.

Gegenüber vom Fenster platziert holt er noch mehr Tageslicht in den Raum. Ein auffälliger Rahmen macht daraus gleich ein Deko-Element, nicht nur reine Funktion. Besonders sinnvoll, wenn das Esszimmer eher klein oder dunkel ist.

9. Fototapete, aber nur auf einem Stück Wand

Eine ganze Wand mit Fototapete kann teuer werden. Aber ein kleiner Ausschnitt, eine Nische – dafür reichen oft schon deutlich kleinere und günstigere Rollen.

Am schönsten wirkt das auf einer abgesetzten Fläche, nicht auf der kompletten Wand. Motive mit Wald oder Blättern passen fast überall rein. So bekommt man den Wow-Effekt, ohne das komplette Budget dafür zu verpulvern.

10. Wandkunst aus dem, was sowieso schon da ist

Wer wirklich fast nichts ausgeben will, wird kreativ mit Resten. Alte Holzstücke, übrige Fliesen, Stoffreste – zu einem Muster arrangiert, sieht das erstaunlich hochwertig aus, obwohl es quasi geschenkt war.

Unterschiedlich große Holzstücke, vielleicht in Naturtönen lackiert, an der Wand befestigt – wirkt teurer als es war. Auch alte Zeitschriftenseiten oder Landkarten machen sich gerahmt richtig gut. Der Charme liegt genau darin: man arbeitet mit dem, was eh schon rumliegt, statt neu zu kaufen

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